Mikroakupunktur
Mikroakupunktur
Große Wirkung auf kleiner Fläche: Bei der Mikroakupunktur arbeite ich mit feinen, gezielten Impulsen an Ohr und Hand. Beide gelten in der traditionellen Vorstellung als Landkarten des ganzen Körpers.
Chinesische Ohrakupunktur
In der chinesischen Vorstellung bildet das Ohr den ganzen Menschen im Kleinen ab: Jedem Bereich des Körpers ist ein Punkt auf der Ohrmuschel zugeordnet. Über diese Punkte lässt sich mit sehr feinen, sterilen Einmalnadeln oder mit sanften Dauerimpulsen, etwa kleinen Pflastern mit Samenkörnern, gezielt arbeiten.
Ich nutze die Ohrakupunktur, die in meiner Ausbildung auch von der daoistischen Medizin geprägt ist, als feine Ergänzung zur osteopathischen Behandlung: als zusätzlichen Impuls, der deinen Körper dabei unterstützen kann, wieder ins Gleichgewicht zu finden. Die Nadeln sind deutlich feiner als Spritzennadeln, die meisten Patienten spüren nur einen kurzen, kleinen Pikser.
Koreanische Handakupunktur
Die koreanische Handakupunktur (Koryo Sooji Chim) sieht die Hand als Spiegelbild des Körpers: Der Mittelfinger entspricht dem Kopf, die Handfläche dem Rumpf, und so hat jede Körperregion ihren festen Platz auf der Hand.
Gearbeitet wird mit besonders kurzen, hauchfeinen Nadeln oder ganz ohne Nadeln, mit sanftem Druck über kleine Metallkügelchen. Das macht die Methode angenehm mild, auch für Menschen, die bei Nadeln erst einmal zögern, und gut kombinierbar mit der osteopathischen Behandlung.
Gut zu wissen
Die Wirksamkeit der Akupunktur ist wissenschaftlich nicht für alle Anwendungsbereiche belegt. Ich setze die Mikroakupunktur als ergänzendes Verfahren im Rahmen der osteopathischen Behandlung ein, nicht als Ersatz für eine ärztliche Diagnostik oder Behandlung. Ob sie für dich in Frage kommt, besprechen wir gemeinsam in Ruhe, und selbstverständlich nur, wenn du dich damit wohlfühlst.